So schön es auch ist, den Abend mit Bekannten in der Discothek zu verbringen, so schnell endet er in vermeidbaren Katastrophen. Mit jeder Stunde wird die Brieftasche leerer, der Schädel voller – und in den entscheidenden Momenten gehen sowohl die beste Freundin als auch der Schlüssel verloren. Wie lassen sich sowohl der nahende Kater als auch der unmittelbare Anruf bei einem lokalen Schlüsseldienst wie hier in Köln vermeiden? Ganz einfach, indem Du gemütlich daheim bleibst, das Heimkino anwirfst und gute Unterhaltung genießt! Wir empfehlen die drei besten DVD- und BluRay-Veröffentlichungen im März!

Happy End (29. März)

Michael Haneke hat den Dreh raus – und bemüht sich gar nicht erst darum, seine Zuschauer mit falschen Erwartungen im Regen stehen zu lassen. Ein Happy End gibt es beim gleichnamigen Film nicht. Stattdessen blicken wir in die Abgründe einer Familie in Calais, die inmitten einer Melange aus Flüchtlingsgewalt und Bourgeoisie an ihren eigenen Problemen verzweifelt. Ob Familien- oder Firmenpatriarch, Enkelin oder Großvater: Jeder Teil der Familie steht kurz davor, geistig an sich selbst zu zerbrechen. Da passt es nur zu gut ins Bild, dass George, ein verbitterter alter Mann, mit einem Selbstmordversuch auf sich aufmerksam macht. Glückliche Enden sind eine Sache, Gesellschaftskritik zwischen Realsatire und herzlichen Botschaften eine andere. Haneke macht es möglich!

Paddington 2 (26. März)

Weniger emotional ist das zweite Abenteuer von Paddington, erneut von Elyas M'Barek gesprochen. Der kleine Teddybär mit Schlapphut und Dufflecoat hat sich bei Familie Brown eingelebt und ist zum Held der Nachbarschaft mutiert. Keine Frage also, dass er den 100. Geburtstag von Tante Lucy mit dem passenden Geschenk krönen möchte. Das jedoch erweist sich als gar nicht so einfach. Denn kaum hat er ein Pop-up-Bilderbuch vor Augen, schreiben sich die Probleme von selbst: Dem liebenswürdigen Bär fehlt das nötige Kleingeld, und kaum hat er es beisammen, wird das Buch von einem frechen Dieb entwendet. Ob Paddington das Dilemma rechtzeitig aus der Welt schaffen kann? Wer nicht im Kino saß, fühlt sich mitsamt DVD oder BluRay bestens amüsiert!

Ein letzter Tango (9. März)

Maria Nieves Rego und Juan Carlos Copes haben sich geliebt und gehasst, geheiratet und sich getrennt, aber stets leidenschaftlich miteinander getanzt – bis der tonangebende Herr der Schöpfung mit einer über 20 Jahre jüngeren Frau durchbrannte. Der letzte Tango reiht sich in die Riege der von uns empfohlenen Dokumentationen ein und begleitet die beiden mittlerweile über 80-jährigen Tänzer dabei, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Es lohnt sich und geht ans Herz!